DIETMAR ODILO PAUL

WIE WAHRHEIT WANDELT

PHILOSOPHISCHE SCHRIFTEN

MORAL UND GEWISSEN

… daß es keine Erkenntnis der Dinge gibt und man sich daher allen Urteilens enthalten soll. Vor allem im Ethischen sei nichts an sich gut oder böse, ehrenwert oder gemein …

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… die in ihrer Konsequenz und Kompromisslosigkeit sonst nirgendwo zu finden ist. Zur Bekräftigung meiner Ergebnisse suche ich dabei keinerlei Belege aus wissenschaftlichen Untersuchungen oder statistischen Erhebungen, sondern berufe mich ausschließlich auf Selbstbeobachtung und Erkundung meiner inneren Regungen …

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… was ich falsch gemacht, was hätte anders tun sollen, wo ich schuldig geworden, wem Unrecht getan, wen verletzt, wie ich vor mir selber bestehen, mich im Spiegel betrachten kann, so ist dies die Ebene, auf die mich mein Bewusstsein unmittelbar hinführt, es sind die Fragestellungen, auf die mich die Mitmenschen und Zeitgenossen seit frühester Kindheit konditioniert haben …

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… Von akuten körperlichen Schmerzen abgesehen, die aber in der Regel nur kurz andauern oder nur schwere Krankheit und das Alter betreffen, ist es immer das Gefühl, weniger zu gelten, unattraktiv, ungeliebt zu sein, verloren zu haben, unterlegen, betrogen, ausgenutzt zu sein …

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… dass nichts ohne eine Ursache geschehen könne, jede Veränderung einen Grund, jede Handlung ein Motiv haben müsse, ist im Grunde ebenso nur eine Meinung unter anderen und keineswegs zwingend. Warum sollte etwas nicht einfach nur so geschehen können, als ursprünglicher Schöpfungsakt, als ein Hervorgehen aus dem Nichts …

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… in philosophischem oder theologischem Sinne existiert nicht, und selbst wenn es sie irgendwo gäbe, so spielte dies für uns Wahrheit-Suchende gar keine Rolle. Die Suche nach Wahrheit ist wie ein Wettkampf im Sport, wir versuchen die Kontrahenten zu übertreffen und auszustechen, den Beifall des Publikums und …

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… ihn ein persönliches Motiv antreibt. Es geht immer um einen Vorteil oder um die Furcht eines Nachteils, manchmal materieller Art, meistens jedoch, weil er um sein Ansehen besorgt ist …

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… und schafft sich dazu alle denkbaren Disziplinen, für die in der Natur zunächst keinerlei Anlass oder Notwendigkeit bestünde. Er will sich messen im Sport, in der Kunst, in der Wissenschaft, im Kriege, in der Moral oder sich wenigstens Protagonisten wählen, die für ihn um den besten Platz ringen, mit denen …

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… aus Idealen, sondern ein Konglomerat aus vielerlei Werten und Regeln mit dem einzigen Zweck, den sozialen und zwischenmenschlichen Frieden zu fördern. Was Gerechtigkeit in einem höheren, absoluten, allgemeingültigen Sinne wäre, kann auf keine Weise definiert werden. Ob es gerecht wäre, wenn alle gleich viel hätten …

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22. Apr. 2013

An einen Freund …

… ich danke Dir für Deine Teilnahme. In der Tat war und ist die Frage, wie wir nach dem Tode dastehen werden, sei’s vor einem höheren Richter oder im Gedächtnis der Nachwelt …

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