<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>DIETMAR ODILO PAUL</title>
	<atom:link href="http://dietmar-odilo-paul.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://dietmar-odilo-paul.de</link>
	<description>WIE WAHRHEIT WANDELT</description>
	<lastBuildDate>Sat, 05 May 2012 15:59:24 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Echte Freundschaft suche man &#8230;</title>
		<link>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/05/05/echte-freundschaft-suche-man/</link>
		<comments>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/05/05/echte-freundschaft-suche-man/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 May 2012 15:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar Odilo Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[MORAL UND GEWISSEN]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dietmar-odilo-paul.de/?p=1574</guid>
		<description><![CDATA[... um ihrer selbst willen, nicht wegen eines Zweckes oder Nutzens. Ich nun behaupte, man sucht sie sehr wohl um eines Nutzens willen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Echte Freundschaft suche man um ihrer selbst willen, nicht wegen eines Zweckes oder Nutzens. Ich nun behaupte, man sucht sie sehr wohl um eines Nutzens willen, zwar nicht eines <em>materiellen</em> aber eines <em>ideellen</em> Nutzens, welcher ist, von einer gesch&auml;tzten Person gesch&auml;tzt zu werden. F&uuml;r das eigene Gl&uuml;ck und Wohlbefinden gibt es n&auml;mlich kein n&uuml;tzlicheres Ding als dieses.</p>
<p>Die Frage: Leidet die Qualit&auml;t der Freundschaft, wenn auch der Freund mich nur wegen dieses Nutzens zum Freunde will, nur weil er von mir beachtet und gesch&auml;tzt sein will? Nein, denn wenn der Freund unter vielen <em>mich</em> auserw&auml;hlt und gerade auf <em>meine</em> Anerkennung und Zuneigung besonderen Wert legt, so ist dies doch wiederum die h&ouml;chste Auszeichnung meiner eigenen Person und bereitet mir unsch&auml;tzbares Vergn&uuml;gen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/05/05/echte-freundschaft-suche-man/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ich hatte gesagt, allenfalls die Welt als Ganze &#8230;</title>
		<link>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/04/25/ich-hatte-gesagt-allenfalls-die-welt-als-ganze/</link>
		<comments>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/04/25/ich-hatte-gesagt-allenfalls-die-welt-als-ganze/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 22:23:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar Odilo Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[MORAL UND GEWISSEN]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dietmar-odilo-paul.de/?p=1568</guid>
		<description><![CDATA[sei um ihrer selbst willen da, alles in ihr jedoch habe einen Zweck, f&#252;r den es gut sei, ein Ziel wohin es strebe. Nun behaupten aber die Stoiker  ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte gesagt, allenfalls die <em>Welt als Ganze</em> sei um ihrer selbst willen da, alles <em>in</em> ihr jedoch habe einen Zweck, f&uuml;r den es gut sei, ein Ziel wohin es strebe.</p>
<p>Nun behaupten aber die Stoiker und viele andere, da&szlig; <em>Tugend und Sittlichkeit</em> ihren Wert g&auml;nzlich aus sich selbst sch&ouml;pften und auch einzig um ihrer selbst willen da seien und sie, au&szlig;er ihrer eigenen Vollkommenheit, kein weiteres Ziel erstrebten. Sie meinen damit, da&szlig; die gute Tat nicht davon abhinge, wie sie von anderen bewertet werde, sondern blo&szlig; von der <em>guten Absicht</em> des Handelnden, und da&szlig; dieser sie nicht beginge, um gelobt und geliebt zu werden oder sonst eines Vorteils wegen, sondern einzig um eben der <em>Tugend</em> willen.</p>
<p>Dies kommt allerdings heraus, als sei die Tugend eine Art Luftgebilde ohne Wurzeln, ein Gew&auml;chs, das keine Fr&uuml;chte tr&auml;gt, eine Monade, die sich selbst gen&uuml;gt und aller Verbindungen zum gew&ouml;hnlichen Tun und Lassen ledig bleibt.</p>
<p>Tats&auml;chlich aber ist Tugend und Sittlichkeit weder unabh&auml;ngig vom Urteil der anderen, noch wird sie um ihrer selbst willen verfolgt. Sittliches Handeln ist nur gut in den Augen derer, die sich davon in irgendeiner Weise bevorteilt oder in ihrer Art best&auml;tigt finden, keineswegs aber in den Augen derer, die dadurch verlieren. T&ouml;ten im eigenen Kreise ist die schwerste S&uuml;nde, gilt aber als herrliche Tat, wenn ein b&ouml;ser Feind get&ouml;tet wird. Und eben diese Tat wird wiederum in den Kreisen der Feinde als b&ouml;se gelten, denn die halten sich ja, in ihrer Art, ebenfalls f&uuml;r die Guten. So pflegen Gangster andere Sitten als brave B&uuml;rger, Demokraten andere als Monarchisten, Liberale andere als Faschisten und Kommunisten, und wieder andere werden von Islamisten, Anarchisten und Terroristen hochgehalten. Alle aber sind sich darin gleich, da&szlig; sie sich und ihre Werte f&uuml;r die besten halten.</p>
<p>Also stehen Tugend und Sittlichkeit nicht f&uuml;r sich selbst, sondern h&auml;ngen davon ab, wem sie n&uuml;tzlich sind. Dort werden sie gelobt, und dieses Lob f&ouml;rdert das Ansehen des Tugendhaften. Aus seinem Ansehen w&auml;chst dem Menschen aber das h&ouml;chste Gl&uuml;ck, und dieses Gl&uuml;ck ist demnach der Zweck und das Ziel aller tugendhaften Handlung – und also wird die Tugend nicht um ihrer selbst willen ge&uuml;bt.</p>
<p>Man k&ouml;nnte nun allenfalls das <em>Gl&uuml;ck</em> als einen Selbstzweck ansehen, denn das Gl&uuml;ck wird freilich nicht um eines anderen Zweckes willen erstrebt sondern ist gewisserma&szlig;en ein Endpunkt und ein letztes Ziel allen Strebens. Mit der <em>Welt als Ganze</em> steht es deswegen aber noch nicht auf einer Stufe, denn diese hat weder eine erkennbare Ursache, noch einen weiteren au&szlig;er ihr liegenden Zweck, ist sich also in jeder Richtung selbst genug, w&auml;hrend das Gl&uuml;ck durch und durch abh&auml;ngt vom Ansehen, das wir genie&szlig;en und von der Macht, die uns daraus erw&auml;chst. Dieses wiederum sind sehr wackelige Zust&auml;nde, nicht zuletzt, weil sie haupts&auml;chlich von unserer Einbildung abh&auml;ngen – und diese wiederum von unserer ewig schwankenden Laune.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/04/25/ich-hatte-gesagt-allenfalls-die-welt-als-ganze/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Moralisch Gutsein ist nur ein &#8230;</title>
		<link>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/04/07/moralisch-gutsein-ist-nur-ein/</link>
		<comments>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/04/07/moralisch-gutsein-ist-nur-ein/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 23:16:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar Odilo Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[MORAL UND GEWISSEN]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dietmar-odilo-paul.de/?p=1553</guid>
		<description><![CDATA[... Wirkensfeld unter vielen, auf welchen sich der Mensch hervortun kann in seinem Streben nach Lob und Anerkennung und letztlich nach Geltung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Moralisch </em>Gutsein ist nur ein Wirkensfeld unter vielen, auf welchen sich der Mensch hervortun kann in seinem Streben nach Lob und Anerkennung und letztlich nach Geltung. Ob bei der Arbeit oder im Sport, in der Wirtschaft, im Kriege, in der Kunst oder eben auch in der Moral, auf allen Gebieten ist <em>Gutsein</em> m&ouml;glich, und &uuml;berall l&auml;uft es darauf hinaus, anderen n&uuml;tzlich zu sein: materiell oder ideell, direkt oder indirekt – denn ohne dies werden sie mit Lob und Anerkennung niemals herausr&uuml;cken und kann es mit der Geltung nichts werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/04/07/moralisch-gutsein-ist-nur-ein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Krieg, Streit und Querulantentum &#8230;</title>
		<link>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/04/06/krieg-streit-und-querulantentum/</link>
		<comments>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/04/06/krieg-streit-und-querulantentum/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 22:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar Odilo Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[MORAL UND GEWISSEN]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dietmar-odilo-paul.de/?p=1550</guid>
		<description><![CDATA[... gelten zwar als gr&#246;&#223;te Gegens&#228;tze zur Eintracht, H&#246;flichkeit, Toleranz und Liebe – aber sie n&#228;hren sich letztendlich aus derselben Quelle ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Krieg, Streit und Querulantentum gelten zwar als gr&ouml;&szlig;te Gegens&auml;tze zur Eintracht, H&ouml;flichkeit, Toleranz und Liebe – aber sie n&auml;hren sich letztendlich aus derselben Quelle. Es sind Gegens&auml;tze nur in der Vorgehensweise, nicht im eigentlichen Motiv. Bei beiden wirkt derselbe nat&uuml;rliche Wille sich zu behaupten, das Streben nach Aufstieg, nach Prestigegewinn, sowie die Furcht vor Verbannung und Ausschluss.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/04/06/krieg-streit-und-querulantentum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Tugend ist ein relatives Ding &#8230;</title>
		<link>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/04/05/die-tugend-ist-ein-relatives-ding/</link>
		<comments>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/04/05/die-tugend-ist-ein-relatives-ding/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 23:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar Odilo Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[MORAL UND GEWISSEN]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dietmar-odilo-paul.de/?p=1548</guid>
		<description><![CDATA[... und keineswegs ein unverr&#252;ckbarer Wert in sich. Manche Tugenden und moralische Werte m&#246;gen best&#228;ndiger sein als Reichtum und Posten, aber absolut und unantastbar sind sie keineswegs – denn ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tugend ist ein relatives Ding und keineswegs ein unverr&uuml;ckbarer Wert in sich.</p>
<p>Manche Tugenden und moralische Werte m&ouml;gen best&auml;ndiger sein als Reichtum und Posten, aber absolut und unantastbar sind sie keineswegs – denn sie h&auml;ngen letztlich ab von den jeweiligen Interessen des Kreises, in dem man sich bewegt.</p>
<p>Dennoch stimme ich zu, dass f&uuml;r unser Gl&uuml;ck vielversprechender ist, auf die Tugend zu bauen, anstatt etwa auf Reichtum. Aber nicht weil die Tugend best&auml;ndigeres, sondern weil sie h&ouml;heres Gl&uuml;ck einbringt, denn sie bringt uns Liebe und Achtung und also Geltung – und Geltung ist von allem unser h&ouml;chstes Gl&uuml;ck.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/04/05/die-tugend-ist-ein-relatives-ding/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neidisch sein hei&#223;t &#8230;</title>
		<link>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/03/27/neidisch-sein-heisst/</link>
		<comments>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/03/27/neidisch-sein-heisst/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 09:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar Odilo Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[MORAL UND GEWISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[VERMISCHTES]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dietmar-odilo-paul.de/?p=1541</guid>
		<description><![CDATA[... in den seltensten F&#228;llen, gerade dasjenige haben wollen, worauf man neidisch ist. Vor allem Charakterz&#252;ge, Eigenschaften und Aussehen w&#252;rde man nicht gerne einfach &#252;bernehmen, jeder will schlie&#223;lich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neidisch sein hei&szlig;t in den seltensten F&auml;llen, gerade dasjenige haben wollen, worauf man neidisch ist. Vor allem Charakterz&uuml;ge, Eigenschaften und Aussehen w&uuml;rde man nicht gerne einfach &uuml;bernehmen, jeder will schlie&szlig;lich sich selbst bleiben und nicht ein anderer werden. Ich beneide daher eher die gute <em>Wirkung</em>, die einer tut, aber nicht konkret die spezielle Eigenschaft, mit der er sie tut. Das einzige Gut, worauf man uneingeschr&auml;nkt neidisch sein kann, ist das Geld, denn, ginge es auf einen &uuml;ber, k&ouml;nnte man ganz der Selbe bleiben und es doch nach eigenem Gutd&uuml;nken in alle k&auml;uflichen und w&uuml;nschenswerten Dinge verwandeln. Deswegen ist der Neid auf Geld am weitesten verbreitet und werden die, die mehr haben, am meisten gehasst oder wenigstens nicht sonderlich gemocht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/03/27/neidisch-sein-heisst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neidisch sind wir alle &#8230;</title>
		<link>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/03/19/neidisch-sind-wir-alle/</link>
		<comments>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/03/19/neidisch-sind-wir-alle/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 19:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar Odilo Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[MORAL UND GEWISSEN]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dietmar-odilo-paul.de/?p=1537</guid>
		<description><![CDATA[...  denn es findet sich immer einer, der auf einem Gebiet, wo wir selbst gerne gl&#228;nzen w&#252;rden, mehr hat oder besser ist. Den Neid &#252;berwinden k&#246;nnen wir nicht, denn ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neidisch sind wir alle, denn es findet sich immer einer, der auf einem Gebiet, wo wir selbst gerne gl&auml;nzen w&uuml;rden, mehr hat oder besser ist. Den Neid &uuml;berwinden k&ouml;nnen wir nicht, denn er ist ein Gef&uuml;hl und &uuml;ber Gef&uuml;hle hat aller Verstand und alle Vern&uuml;nftigkeit keine Macht. Weil er uns jedoch schadet, indem er unsere Schw&auml;che offenbart, m&uuml;ssen wir wenigstens versuchen, ihn zu verbergen. Das gelingt am schlechtesten, wenn wir nur <em>sagen</em>, wir seien nicht neidisch, die Sache interessiere uns nicht, oder wir hielten sie gar f&uuml;r verwerflich. Man wird es uns nicht glauben und eher Verdacht sch&ouml;pfen, es seien die Trauben nur sauer, weil sie zu hoch hingen. Wirkungsvoller ist schon, den Beneideten f&uuml;r sein Talent oder seinen Flei&szlig; zu loben, Sch&ouml;nheit zu bewundern, den Komfort des Wagens zu bestaunen und dem Geschmack f&uuml;r die h&auml;usliche Einrichtung allen Respekt zu zollen. Zwar hat auch dies noch den Geruch des Neides, der nie ganz von uns weichen wird, solange der andere mehr hat oder besser ist, aber wenn man naiv genug bewundert, schl&uuml;pft man doch leichter durch die Witterung – zumal auch der Bewunderte selbst von unseren Komplimenten so benebelt wird, dass er dar&uuml;ber den Argwohn vergisst und uns f&uuml;r herzlich liebensw&uuml;rdig h&auml;lt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/03/19/neidisch-sind-wir-alle/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Alles in der Welt dr&#228;ngt nach Geltung &#8230;</title>
		<link>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/02/20/alles-in-der-welt-draengt-nach-geltung/</link>
		<comments>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/02/20/alles-in-der-welt-draengt-nach-geltung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 23:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar Odilo Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[MORAL UND GEWISSEN]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dietmar-odilo-paul.de/?p=1522</guid>
		<description><![CDATA[... Selbstbehauptung, Glanz und Macht. Warum k&#246;nnen wir uns beim Anblick der Natur damit abfinden, ja genie&#223;en es sogar wie alles hervordr&#228;ngt und sich, um der eigenen Herrlichkeit willen, gegenseitig niederringt - w&#228;hrend wir, sobald wir das selbe bei Menschen beobachten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles in der Welt dr&auml;ngt nach Geltung, Selbstbehauptung, Glanz und Macht. Warum k&ouml;nnen wir uns beim Anblick der Natur damit abfinden, ja genie&szlig;en es sogar wie alles hervordr&auml;ngt und sich, um der eigenen Herrlichkeit willen, gegenseitig niederringt &#8211; w&auml;hrend wir, sobald wir das selbe bei Menschen beobachten, von Argwohn und moralischem Abscheu erf&uuml;llt sind? Nun es r&uuml;hrt einzig daher, dass wir in den Menschen unsere Konkurrenten sehen &#8211; und also in ihrem Emporstreben eine Gefahr f&uuml;r uns selbst. Den Konkurrenzkampf der Natur betrachten wir gelassen und mit Freude, weil wir nichts zu f&uuml;rchten haben &#8211; aber vielleicht sehen das die Blumen, Str&auml;ucher, B&auml;ume und die Tiere ja anders.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/02/20/alles-in-der-welt-draengt-nach-geltung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Man wird nicht weiser &#8230;</title>
		<link>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/02/19/man-wird-nicht-weiser/</link>
		<comments>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/02/19/man-wird-nicht-weiser/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 23:01:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar Odilo Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[VERMISCHTES]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dietmar-odilo-paul.de/?p=1529</guid>
		<description><![CDATA[... und besonnener im Alter sondern nur gleichg&#252;ltiger. Was einem fr&#252;her in Rage und zur Verzweiflung brachte, kennt man inzwischen, es ist nichts Neues und nicht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man wird nicht weiser und besonnener im Alter sondern nur gleichg&uuml;ltiger. Was einen fr&uuml;her in Rage und zur Verzweiflung brachte, kennt man inzwischen, es ist nichts Neues und nicht der Aufregung wert. Wie die sch&ouml;nen Ereignisse weniger erheben, so ziehen die &uuml;blen weniger herab. Zu oft haben wir erfahren, wie das Vielversprechende wenig gehalten, das Bedrohliche harmloser als bef&uuml;rchtet war. Wir kennen jetzt beides und die Aufregung l&auml;sst nach.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/02/19/man-wird-nicht-weiser/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aus Reinhard Hallers &#8230;</title>
		<link>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/02/18/aus-reinhard-hallers/</link>
		<comments>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/02/18/aus-reinhard-hallers/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 23:01:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar Odilo Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[MORAL UND GEWISSEN]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dietmar-odilo-paul.de/?p=1525</guid>
		<description><![CDATA[... DAS GANZ NORMALE B&#214;SE: Mit dem ersten Schuss ist die entscheidende Grenze &#252;bersprungen. Der Amokl&#228;ufer kann dann gar nicht mehr zur&#252;ck, es tritt f&#252;r ihn auch gef&#252;hlsm&#228;&#223;ig ein neuer, nie gekannter Zustand ein. Er erf&#228;hrt das Gef&#252;hl der Wichtigkeit und kostet zum ersten Mal jenes der M&#228;chtigkeit, der grandiosen &#220;berlegenheit, der Einzigartigkeit. In einer Mischung aus narzisstischem H&#246;henrausch und Untergang erlebt er sich als gnadenlose R&#228;cher, als unbesiegbare Kampfmaschine, als Herr &#252;ber Leben und Tod. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Reinhard Hallers <em>DAS GANZ NORMALE B&Ouml;SE</em>:</p>
<p><em>Mit dem ersten Schuss ist die entscheidende Grenze &uuml;bersprungen. Der Amokl&auml;ufer kann dann gar nicht mehr zur&uuml;ck, es tritt f&uuml;r ihn auch gef&uuml;hlsm&auml;&szlig;ig ein neuer, nie gekannter Zustand ein. Er erf&auml;hrt das Gef&uuml;hl der Wichtigkeit und kostet zum ersten Mal jenes der M&auml;chtigkeit, der grandiosen &Uuml;berlegenheit, der Einzigartigkeit. In einer Mischung aus narzisstischem H&ouml;henrausch und Untergang erlebt er sich als gnadenlose R&auml;cher, als unbesiegbare Kampfmaschine, als Herr &uuml;ber Leben und Tod.</em></p>
<p><em>Der Amokl&auml;ufer hat s&auml;mtliche kontrollierende Instanzen seines ich‘s ausgeschaltet, er folgt einem aus dem destruktiven Potenzial zahlreicher Kr&auml;nkungen resultierenden, auf dem Boden von Dem&uuml;tigungen gewachsenen, dem Bed&uuml;rfnis nach Rache geschriebenen Plan. Er befindet sich in einer unvergleichlichen Endzeitstimmung, in einem nicht bekannten Vernichtungsrausch – das B&ouml;se nimmt seinen Lauf.</em></p>
<p><em>Die modernen Amokl&auml;ufe zeigen eine enge Verflechtung mit den Pr&auml;sentationschancen &uuml;ber das Internet, das dem T&auml;ter die M&ouml;glichkeit er&ouml;ffnet, seine so belastende Botschaft der Welt mitzuteilen und einmal f&uuml;r einige Stunden wichtig zu sein. Jugendliche Amokl&auml;ufer bezeichnet man deswegen auch als Herostraten, als Verbrecher aus Ruhm-und Geltungssucht. Diese werden benannt nach Herostratos, welcher im Jahr 356 v. Chr. eines der sieben Weltwunder der Antike, den Artemistempel in  Ephesos, in Brand steckte. Sein Name sollte dadurch, so gestand er unter Folter, f&uuml;r alle Zeiten bekannt bleiben.</em></p>
<p>Kommentar: Man sieht hier, an einem eklatanten Beispiel, wie Geltungsdrang und Machtstreben eine alle anderen Motive &uuml;berstrahlende Wirkung &uuml;ben – weil Geltung und Macht des Menschen h&ouml;chstes Gl&uuml;ck bedeuten. Wenn unsereiner bei seinem Streben nach Gl&uuml;ck nicht ebenso um sich schie&szlig;t, so nur deswegen, weil er die Situation realistischer einsch&auml;tzt und deswegen f&uuml;rchtet, mit derartigem Tun alle Geltung und Macht zu verlieren, denn er w&uuml;rde alsbald gehasst, verfolgt, als geisteskrank verachtet, eingesperrt und seiner Freiheitsrechte beraubt. W&auml;ren diese Dinge nicht zu f&uuml;rchten, so hielte ich f&uuml;r sehr wahrscheinlich, dass Amoklaufen die normalste und allt&auml;glichste Sache w&auml;re.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dietmar-odilo-paul.de/2012/02/18/aus-reinhard-hallers/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

