DIETMAR ODILO PAUL

WIE WAHRHEIT WANDELT

PHILOSOPHISCHE SCHRIFTEN

2012

… auf Zuneigung, Aufmerksamkeit, Anerkennung und letztlich Zuwachs an Macht, mag zuerst einmal abschrecken und, weil aller Egoismus natürlicherweise negativ besetzt ist, die Welt als schlecht und eitel erscheinen lassen. Will man sich von dieser unerfreulichen Sicht befreien – ohne dabei die genannten Wahrheiten wieder aufzuweichen – so …

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… unsere Feinde also notwendigerweise auf der Seite des Bösen. Unsere Sache kann niemals verloren sein, gleich welche Rückschläge wir erleiden, denn …

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20. Aug. 2012

Es scheint vermessen …

… dass ich in jeder Hinsicht von mir auf andere schließe, dass, weil ich in mir selbst viel Eitelkeit finde, überall Rücksicht auf die Meinung anderer nehme, überall besser sein will, auf meinen Vorteil schaue – wenn nicht materiell, so doch in Hinsicht auf mein Ansehen – dass ich unwillkürlich Freude an anderer Schaden finde – wenn nicht an ihrem Schaden selbst, so doch am relativen Vorteil, der mir aus ihrem Fallen erwachsen könnte – dass ich …

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… sich gemeinsam über gemeinsame Dinge freuen, ist eine schöne, die Seele erhebende Sache – nicht zuletzt, weil man sich in einer Gruppe als die Besseren, als die auf dem richtigen Wege sich Befindenden wähnt. Schön ist es, mit dem Papst …

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… und Moralbegründer hinaus, als ich den Menschen samt seiner Moral als ein zoologisches Phänomen betrachte.

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17. Aug. 2012

Das Gewissen …

… ist fähig, Unrecht für Recht zu halten …

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… und Gottesgläubige auf ihren eigenen Vorteil schauen, als sei schließlich zu erwarten, daß sie jeglichen Egoismus an der Pforte ihres Kultes abgelegt hätten. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: sie treten ja dem Kult gerade um ihres Vorteils willen bei, um nämlich …

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… das heißt unnötig für unser biologisches Überleben, es dient ausschließlich unserem Ansehen und Prestige. Von großen Reichtümern, Karrieren, Villen und Luxuslimousinen brauchen wir dabei gar nicht reden, bereits wenn ich in die Stadt gehe, Freunde zu sehen, hat das keinerlei biologische Notwendigkeit, es geschieht einzig …

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… sobald nur der leiseste Bezug auf andere aufgespürt werden kann, immer um des Ansehens, der Ehre, allgemein des Ranges wegen geschieht, also auch die sogenannten höheren Tätigkeiten der Wahrheitssuche, des moralisch Guten, der angeblichen Selbstlosigkeit, des Künstlerischen, Ästhetischen, diese Darstellung soll …

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Inhalt des Gewissens. – Der Inhalt unseres Gewissens ist alles, was in den Jahren der Kindheit von uns ohne Grund regelmäßig gefordert wurde, durch Personen, die wir verehrten oder fürchteten …

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