DIETMAR ODILO PAUL

WIE WAHRHEIT WANDELT

PHILOSOPHISCHE SCHRIFTEN

3. Februar 2012

Eitelkeit und Geltungsdrang sind unsere allgemeinsten und natürlichsten Antriebe. Sie geringschätzen heißt, die Menschheit und im Grunde die ganze Natur geringschätzen. Dazu heute was Geliehenes:

Die Eitelkeit vieler Menschen wirkt vor allem deshalb so unerträglich, weil sie die Eitelkeit der anderen stört.
Jacques Duval

Es gäbe einen Weg, sämtliche Wirtschaftsprobleme zu lösen: man müßte die Selbstgefälligkeit steuerpflichtig machen.
Jacques Tati

Man hätte wenig Freude, wenn man sich niemals schmeichelte.
François de La Rochefoucauld

Wir sind so eitel, daß uns sogar an der Meinung der Leute, an denen uns nichts liegt, etwas gelegen ist.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916)

Was ist der Mensch für eine elende Kreatur, wenn er alle Eitelkeit abgelegt hat!
Johann Wolfgang von Goethe