DIETMAR ODILO PAUL

WIE WAHRHEIT WANDELT

PHILOSOPHISCHE SCHRIFTEN

Mai 2011

Für unsere eigene Eitelkeit schämen wir uns, denn sie zeigt, daß wir nicht autark sind, daß wir von der Gunst und guten Meinung anderer abhängen, für die wir schön oder stark oder reich oder gut sein wollen.

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…daß wir uns in irgendeiner Hinsicht minderwertig fühlen und es uns vorkommt, als genössen die Anderen mehr Anerkennung, mehr Zuneigung und stünden also höher und wären also glücklicher.

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…behaupten gerne, es käme ihnen beim Blick in den Spiegel nur darauf an, sich selbst zu gefallen, mit ihrem eigenen Bilde zufrieden zu sein, ganz gleich was andere davon halten könnten. Sie wollen nicht wahrhaben,…

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…denn das Gute, das wir dabei den anderen tun — indem wir sie erhöhen — macht uns sympathisch und erhöht uns also selbst.

Dann aber scheuen wir uns auch, andere zu loben, denn wir fürchten,…

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