DIETMAR ODILO PAUL

WIE WAHRHEIT WANDELT

PHILOSOPHISCHE SCHRIFTEN

Februar 2011

…quod tale est, ut detracta omni untilitate, sine ullis praemiis fructibusve per se ipsum possit iure laudari. Unter dem moralisch Guten verstehen die Stoiker dasjenige, was an sich selbst lobenswert und zu erstreben sei,…

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22. Feb. 2011

Die Stoiker…

…wollen das Sittliche, d.h. der Gemeinschaft Nützliche, als alleiniges höchstes Gut und alles andere, also Lust und auch Schmerzlosigkeit davon ausschließen. Sie sind darin wohl zu kategorisch, denn dem Menschen ist alles ein Gut, was ihm in irgendeiner Weise wohl tut.

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…und aller Ehrgeiz geht in die eine Richtung, Faulheit in die entgegengesetzte. Freiheitsstreben kann sich mit beiden vereinigen: einmal wenn man die Abhängigkeit von andern abstreifen möchte, um noch mächtiger zu werden;…

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»Gute Vorsätze sind nutzlose Versuche, Naturgesetze beeinflussen zu wollen. Ihr Ursprung ist pure Eitelkeit. Ihr Resultat: null. Sie geben uns hie und da so eine Art unfruchtbare wollüstige Aufregung, die auf die Geschwächten einen gewissen Reiz ausübt.

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10. Feb. 2011

Meine Darstellung,…

…dass alles im menschlichen Handeln darauf hinauslaufe, sich zu behaupten, zu glänzen und jedenfalls nicht aus der Gemeinschaft verstoßen zu werden, dass auch alles Moralische und alle Tugend unter diesem Zeichen stehe,…

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…ob wir für alle den rechten Ton getroffen, keinen beleidigt, gekränkt, oder auch nur verstimmt haben könnten — in Wahrheit aber haben wir nur Sorge, ob wir einen gegen uns verstimmt haben könnten und also seinen Unwillen…

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