DIETMAR ODILO PAUL

WIE WAHRHEIT WANDELT

PHILOSOPHISCHE SCHRIFTEN

Februar 2010

…vor dem jeder in seinem Leben unzählige Male steht, ist: wie soll ich handeln, was ist das Gute, wovor muss ich mich hüten, was macht die Sünde aus? Nach dem bisher von mir Vorgetragenen müßten diese Fragen allerdings direkter und konkreter gestellt werden.

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…tatsächlich aber sind sie hauptsächlich Freunde des Ansehens und des Ruhmes — so gut wie alle anderen Menschen auch. Zwar will ich nicht sagen, daß die Trefflichen unter ihnen ihre Wahrheiten nur gerade so hinbögen,…

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…nur hinsichtlich unserer materiellen Güter gebraucht würde, daß in einem Schlaraffenland, wo die Natur jedem von allem genügend böte, sie vollkommen überflüssig wäre.

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21. Feb. 2010

Die Moral…

…ist eine fürchterliche und grausame Waffe. Man wendet sie an, um seinen Gegner gesellschaftlich zu isolieren, Freunde und Verwandte von ihm abzuwenden, er soll um das Wertvollste gebracht werden, um Anerkennung, Liebe, Vertrauen und Geborgenheit.

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…in mancher Hinsicht gar nicht unähnlich dem Menschen verhalten, nützen oder schaden, berauben oder ums Leben bringen, und doch würden sie deswegen niemals Objekte der Liebe, des Hasses, als verdienstvoll oder verwerflich angesehen,…

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18. Feb. 2010

Egoismus…

…nennen wir das uns in irgendeiner Weise Schädliche, Bedrohliche, Feindliche; d.h. weil wir selbst Egoisten sind und auf unseren Vorteil achten, verurteilen wir den Egoismus der andern, da er unsern eigenen Vorteil beschneidet.

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…grundsätzlich gefielen und gelobt würden, egal wem sie zugehörten oder zu wessen Vorteile sie gereichten: Außer Besonnenheit, Vorsicht, Tatendrang, Fleiß, Beharrlichkeit, Genügsamkeit, Sparsamkeit, Takt, Klugheit, Unterscheidungsgabe,…

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…nicht umsonst sondern um geachtet und geliebt zu werden, was soll an einem solchen Handel auszusetzen sein? Warum soll etwas selbstlos, d.h. ganz ohne Gegenleistung geschehen? Warum soll nicht,

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13. Feb. 2010

Plato sagt,…

…Musik wolle nicht besser machen sondern bloß gefallen, während die Tugendlehre moralisch besser machen wolle.

Wenn nun aber Tugendübung nichts Anderes ist als Gefallenwollen, so finden wir uns ja wieder auf derselben Ebene: Musik will gefallen, Tugend will gefallen, Musik indem sie den Sinnen schmeichelt,…

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…welche die Tugend bereitet, ist, daß wir bei ersteren eine Sättigung erfahren und bei Unersättlichkeit uns Übelkeit und Krankheit zuziehen, hingegen von den Genüssen der Tugend,…

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