DIETMAR ODILO PAUL

WIE WAHRHEIT WANDELT

PHILOSOPHISCHE SCHRIFTEN

Januar 2010

31. Jan. 2010

La Rochefoucauld:

On s’ennuie presque toujours avec les gens avec qui il n’est pas permis de s’ennuyer.

Das ist, weil man ihnen von Stand oder Rang unterlegen ist…

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Es siegt der Freiheitsdrang über die Eitelkeit (den Wunsch zu gefallen).

Herrschsucht und Tyrannei sind insoweit moralisch schlecht,…

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…sich achten, sich lieben, das rührt uns. Unvergleichlich ist diese Rührung aber, wenn sich dieselben zuvor gestritten, mißachtet, womöglich gehaßt haben. Diese Konstellation läßt unvermeidlich Tränen fließen und wird von Dramatikern tausendfach…

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28. Jan. 2010

Viele haben versucht,…

…die Moral ihres märchenhaften oder göttlichen Gewandes zu entkleiden, sie auf Nützlichkeit oder gar auf bloßen Egoismus zurückzuführen. Die Begründungen schöpften sie hauptsächlich aus der Vielheit und oft Gegensätzlichkeit moralischer Werte in unterschiedlichen Kulturen und Epochen.

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Dies steht in sicherer Beziehung zum Tugendbegriff der Alten, welche viel mehr darunter faßten als bloße Nächstenliebe. Auch finden wie es bei Hume in seiner Schrift: Über gewisse Wortstreitigkeiten.

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Ich aber lerne daraus alles, was man tun soll, und alles, was man nicht sagen soll. Also, wenn ich den »Geizigen« lese, so sage ich mir, sei geizig, wenn du willst, nimm dich aber in acht, wie ein Geiziger zu reden. Lese ich den »Tartuffe«, so sage ich mir,…

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…in den irrwitzigsten Fällen und Gelegenheiten. Er fürchtet sich, einen zu kränken, weil dieser ihm dann feindlich gesonnen wäre, auch wenn er nicht damit zu rechnen hat, den Menschen jemals wieder zu sehen. Es sorgt ihn, wie die Nachwelt von ihm denken wird,…

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…Auch wenn ich zweifle, daß die Moral ihre Wurzeln aus höheren Prinzipien herleitet. Ich meine, sie leitet sich aus der bloßen wechselseitigen Abhängigkeit der Menschen untereinander her, aber ich warne jeden, der vermeint,…

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…daß ihr die nicht gebet vor den Leuten, daß ihr von ihnen gesehen werdet; ihr habt anders keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel.

Wenn du Almosen gibst, sollst du nicht lassen vor dir posaunen,…

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…Zeiten und Glaubenslehren, auch von allen Philosophen (mit Ausnahme der eigentlichen Materialisten) anerkannt, die metaphysische d.h. über dieses erscheinende Dasein hinaus sich erstreckende und die Ewigkeit berührende ethische Bedeutsamkeit des menschlichen Handelns ist;…

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