DIETMAR ODILO PAUL

WIE WAHRHEIT WANDELT

PHILOSOPHISCHE SCHRIFTEN

2010

Aber die Kraft, es auszubilden und zu nutzen, die strömt ihm allein aus seiner Ruhmbegierde zu.

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16. Dez. 2010

Höhenschwindel…

…hat der eine mehr, der andere weniger, und er läßt sich durch Übung und Gewohnheit sehr vermindern, oft sogar vorübergehend völlig überwinden. Wie steht es aber mit dem Schrecken des Todes? Wenn ich nur eine Fliege zerquetsche,…

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…wenn wir sehen wie Andere Andere loben, ihnen Achtung, Liebe und Vertrauen bekunden. In Romanen, Filmen und auf der Bühne lassen diese Szenen unsere Tränen fließen, und selbst auf einem Begräbnis weinen wir vor allem durch den Anblick anteilnehmender Trauergäste.

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…über die Bilderflut, welche über die Jahrhunderte – und jetzt vor allem durch Film und Photographie – über uns gekommen, und daß deshalb eine wirkliche und innige Anteilnahme an der Kunst überhaupt nicht mehr möglich sei;…

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…muß im nächsten Schritt die Einsicht folgen, daß sie keine Schwäche oder Schande ist sondern ein Segen. Nehmen wir die Putzsucht, welche bei den Frauen am augenscheinlichsten hervortritt — wo wären wir, würden sie sie sich verkneifen?

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…und heftigen inneren Bewegung, welche der Anblick eines großen Kunstwerkes, der Vortrag eines begnadeten Schauspielers oder Musikers in uns auslöst, rührt daher, daß wir halb bewußt empfinden, wie es wäre,…

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26. Nov. 2010

Jede Religion,…

…jede philosophische oder bürgerliche Ethik, jedes Gesetzbuch ist nichts als ein Codex, ein Sammelwerk von Spielregeln für das große Spiel der Gesellschaft. Dieses Spiel wiederum ist eine Veranstaltung zu keinem anderen Zwecke,…

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19. Nov. 2010

Meine Betrachtungen…

…handeln nicht davon wie die Welt sein soll, sondern wie sie ist — und zwar deswegen, weil ich sie im Grunde nicht anders haben will, weil ich mit ihrem Zustande voll und ganz zufrieden bin. Natürlich kommen einem wo man hinschaut…

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…um bei ihnen gut dazustehen — außer Naschen, Faulenzen, Onanieren und in der Nase bohren — eben das, wofür wir uns vor ihnen schämen, was unserm Ansehen schadet.

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…und machen daraus ein mysteriöses Heiligtum — in Wahrheit aber möchten sie geehrt und begehrt sein, etwas gelten, genau wie alle andern, wie Männer und Kinder und selbst die Tiere auch.

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