DIETMAR ODILO PAUL

WIE WAHRHEIT WANDELT

PHILOSOPHISCHE SCHRIFTEN

August 2009

…man solle tugendhaft d.h. nicht egoistisch sein, weil sie lieber wollen, daß man sich um sie sorgt als um sich selbst. Aber der Mensch will auch tugendhaft sein, weil sein größtes Glück, größer als alle materiellen Güter, darin besteht, von andern geliebt und respektiert zu werden,…

Weiter lesen

…vor Zurücksetzung, welche vielleicht die hauptsächlichen Antriebe unseres Handelns sind, gibt es durchaus auch die Mitfreude am Glück der Andern und ein Vergnügen, ihnen Freude zu bereiten, Freundlichkeiten und Liebenswürdigkeiten über sie auszugießen,…

Weiter lesen

…einer großen Stadt eintauchen, kann uns leicht schwindeln in den Duftwolken der Parfüme, den aufreizenden Masken von Kosmetik, den brünstigen Kleidern und raffinierten Enthüllungen der Mode. Wenn man überhaupt noch zur Besinnung findet,…

Weiter lesen

11. Aug. 2009

Mit Anführung…

…der prägnanten und trefflichen Stellen aus Paul Rées „Psychologischen Betrachtungen“ habe ich meine Wertschätzung dieses zu wenig beachteten Schriftstellers genügend bewiesen, als daß die folgende Kritik als Mißbilligung seiner Arbeiten im Ganzen aufgefaßt werden könnte.

Weiter lesen

10. Aug. 2009

Meine Darstellung…

…muß nicht als eine Widerlegung Gottes und seiner sittlichen Vorgaben aufgefaßt werden, sie heißt nur, daß auch ohne den Glauben an Gott, unter Atheisten, die moralischen Regulative in genau der selben Weise funktionieren, ja in gewissem Maße auch bei Tieren zu beobachten sind…

Weiter lesen

3. Aug. 2009

Um zu zeigen,…

…daß auch im letzten Falle moralischer Handlungen und Beziehungen noch gegenseitige Unterdrückung, Hervortunwollen, Rangbehauptung oder -steigerung zur Wirkung komme, werde ich nicht endlose Beispiele und Erläuterungen anführen.

Weiter lesen